Aircombat ist eine für Piloten und Zuschauer äußerst spannende Wettbewerbsklasse. Bis zu 7 Modelle sind gleichzeitig in der Luft. Das Ziel ist, den anderen Modellen das 12 Meter lange Papierband abzuschneiden, ohne das eigene zu verlieren. Dabei kommt es oft zu packenden Verfolgungsjagden, nicht selten auch im extremen Tiefflug!

IMG_2958_klein-300x259Die Modelle sind Jagdflugzeuge aus der Zeit 1935-45 im Maßstab 1:12. Diese werden selbst konstruiert, nach Bauplan gebaut oder ganz einfach aus einem Baukasten erstellt. Als Antrieb dienen kleine Motoren von 2,5 bis 4cm³, auch Elektromotoren werden in den letzten Jahren häufig eingesetzt.

Im kleineren Stil aber mit ganz ähnlichen Regeln hat sich eine neue Klasse gebildet: Aircombat mit Jagdflugzeugen des 1. Weltkriegs. Die Flugzeuge in 1:8 sind aufwendiger gebaut, oft mit Viertaktern versehen und in den Abendstunden eine nette Ergänzung zum normalen Wettbewerb.

Aircombat ist eine relativ junge Sparte im Modellsport. Seit den späten 90ern werden in ganz Europa Wettbewerbe nach den Regeln von ACES, dem internationalen Zusammenschluss aller aktiven Aircombatpiloten, geflogen. Die ACES-Wertung umfasst Länderranglisten, Europa- und Weltmeisterschaften.

Seit 2002 gibt es beim DMFV das Sportreferat Aircombat. Das Sportreferat organisiert zusätzlich zu den normalen deutschen Wettbewerben jährlich eine DMFV-Meisterschaft.

Was kennzeichnet diese Modellflugsparte?

– Anspruchsvoller Team-Flugsport nicht nur für Experten
– Schnelle, wendige Jagdflugzeuge im Maßstab 1:12
– Das Können des Piloten entscheidet
– Verbrennungs- und Elektroantriebe
– Preiswerte Standardtechnik